Behandlungskosten

Gesetzlich Versicherte

Bei Kindern werden Fehlstellungen in sogenannte kieferorthopädische Indikationsgruppen eingeteilt (KIG). Die Klassifizierung entscheidet darüber, ob die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden. Hierbei zählt allein das Ausmaß der Fehlstellung. Der ästhetische Eindruck sowie funktionelle Probleme werden leider nicht berücksichtigt.

Liegt die Fehlstellung im KIG, so erhält der Versicherte zunächst 80% der genehmigten Basistherapie. Mit 20% muss der Versicherte selbst in Vorleistung gehen, bekommt diesen Betrag jedoch nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung wieder zurückerstattet. Sind zwei und mehrere Kinder in Behandlung, so sinkt dieser Eigenanteil auf 10%.

Auch die Behandlungsmaßnahmen sind bei den gesetzlichen Krankenkassen deutlich eingeschränkt. Moderne, aufwändige Therapiemaßnahmen bedürfen einer privaten Investition.

Privat Versicherte/Versicherte mit privater Zusatzversicherung

Die Kosten von medizinisch notwendigen kieferorthopädischen Behandlungen bei Kindern unter 18 Jahren werden von den Privatkassen getragen. Inwiefern moderne Behandlungstechniken übernommen werden, hängt aber immer vom jeweiligen Vertrag ab.

Erwachsenenbehandlung

Grundsätzlich ist die kieferorthopädische Behandlung Erwachsener keine Krankenkassenleistung. In besonders schwierigen Fällen, bei denen zusätzlich kieferchirurgische Maßnahmen notwendig sind, beteiligt sich die Krankenkasse mit einer Basisbezuschussung.

Wenn Sie Fragen zu den Kosten, zur Kostenübernahme oder zur Finanzierung haben, sprechen Sie uns bitte jederzeit an. Kontakt